DIE KIRCHE DES HL. APOSTELS JOKUBUS IN SVEKSNA

DIE KIRCHE DES HL. APOSTELS JOKUBUS IN SVEKSNA
Baznyciosstr. 1, Sveksna

Derzeitige Sveksna Kirche ist die vierte Kirche- die erste wurde gebrannt, die zweite und und die dritte waren zerstört. Die Zarenregierung wollte lange nicht erlauben die neue Kirche zu bauen. Aber schon während der Kirmes der Hl. Dreifalltigkeit (4. Juni 1900) hat der Unterbischoff Gaspar Cirtautas den Eckstein der neuen Kirche geweiht. Weil die neue Kirche zweimal größer sein sollte, war der Eckstein neben der alten Kirche gemauert. So war der Bau der Kirche symbolisch begonnen.

Die Bauer haben die Steine, Kies, Kalk, Holzmaterial, Feuerholz für die Ziegelbrennen, auch andere Baumaterialen aus Klaipeda uns Liepoja mitgeführt. Alle Gemeindemitglieder sind gerne an den Gemeinschaftshilfen teilgenommen. Die Ziegel und andere Materialen wurden nach oben auf den Rücken mit speziellen Tragstühlen getragen.

Der Baumeister war Karlas Eduard Strandman. Für den Bau wurde der Ingenieur Anzelis aus Riga, der nach dem Bauende der Josvainiai Kirche angekommen war, geleitet. Die wichtigsten Meister waren auch die Ausländer, nur die Arbeiter waren hiesig. Die Fremden konnten mit den hiesigen Arbeitern nicht sich verständigen, darum waren die Bauarbeiten nicht leicht.

Die Kirche hat der Maler Rove dekoriert; es sehen vor, dass er Deutsche aus Klaipeda war. Er hat noch zwei Holzaltare im queren Kirchenschiff- vom Heiligen Mädchen Maria und vom Heiligen Simon Judas gebastelt. Später hat der Pfarrer den Architekten von Sveksna Vincentas Jaksevicius eingeladet und hat ihm vertraut, die Altare, die Skulpturen der Heiligen, die dekorativen Elemente zu schaffen. Im Jahr 1909 metais hat V. Jaksevičius zwei Altare: von Heiligen Antanas und die Quälen von Cristus gebaut. Es sind noch drei kleinere Altare: von Heiligen Pranciskus, Heiligen Johannes Täufers und von Heiligen Jesus Herzens. Am Altar des Heiligen Johannes Täufers sind die neugeborenen Kinder getauft.

Die Innenausstattung der Kirche war in den letzten Jahrhunderten, als Petras Stukas der Pfarrer war, geschmückt. Im Jahr 1981 waren die Leuchter der Kirche verarbeitet, im Jahre 1985 war die ganze Kirche dekoriert, in Jahren 1986– 1990 waren die neuen Glasfenster eingesetzt. Der Autor der Glasfenster war Zenonas Vaicekonis.

Die Kirche ist durch die Orgel von 24 Stimmen, die der Orgelmeister Bruno Gobel im Jahr 1907 aus Königsberg gebaut hat, berühmt.

Die Kirche sieht majestätisch auch von Äußeren aus- faszinieren ihre Stege, den Himmel stützende Türme. Im Jahr 1912 ist die Uhr mit 4 Zifferblatten- das Geschenk von Graff Pliater in einem Turm eingerichtet.

Der Kirchhof ist mit der durchsichtigen Mauer im neogotischen Stil herumgeführt, in welchem die massiven Säulen aus der Ziegelmauer- die Türme mit den Nischen je 8 Meter überragen. In den Nischen sind die Stationen des Kreuzweges, die Statuen der Heiligen eingerichtet.

Adresse: Baznyciosstr. 1, Sveksna